Leseprobe des Monats

Der gestohlene Mohairpullover - Leseprobe

DAS LETZTE CROISSANT. Nachdem sie den Wäscheladen verlassen hat, überkommt sie plötzlich Heißhunger. Die Stimme des Kindes, das ihr eben gesagt hat, sie sei hässlich, hallt noch immer in ihrem Kopf nach. Das war einfach zu viel. Sie braucht jetzt etwas, das sie beruhigt. Nervennahrung. Einen kleinen Moment des Trosts. Sie betritt eine Bäckerei. Und sofort ist ihr klar: Hier kann sie nicht klauen. Alles liegt hinter der Theke, keine Selbstbedienung. Sie muss heute bezahlen. Zehn Euro hat sie – das dürfte ja wohl reichen. Es riecht nach Hefe, Wärme und Kindheit. Und da liegt es. Noch genau ein Croissant. Genau das, worauf sie richtig Appetit hat. Blättrig. Buttrig. Außen goldbraun, innen weich. Es liegt da wie ein Trostpflaster auf dem silbernen Tablett. Sie zeigt drauf. „Das da, bitte.“

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    Vor 30 Jahren waren wir das Volk, dann ein Volk, und jetzt gibt es so was wie Volk gar nicht, jedenfalls ist es Politikern und Journalisten völlig unbekannt.

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    Im modernen europäischen Theater fast vergessen: die Form des Theatralischen.

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    Es gibt Satire, die ist staatstragend, und es gibt Satire, die richtig wehtut!

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    WIR SCHAFFEN DAS (was mit Wischen auf dem Display geschafft werden kann).

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    „Früher war alles leichter – vor allem ich."

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    Ein spannender „Schmöker" aus dem Adelsmilieu voller unerwarteter Wendungen.

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    Journalisten haben einen schlechten Ruf. Das muss an ihrer Darstellung in den Medien liegen.

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    Knast produziert Verbrechen. Dieses Buch ist der Beweis.

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    Leben Sie noch? Oder nostalgieren Sie schon?

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    Bei einem Fall von organisierter Kriminalität müssen die Kommissaranwärter Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern werden …