So ein afrikanisches Sprichwort. Und so kommt es wohl, dass sich viele Menschen, die einen Prominentenstatus erklettern konnten – sei es im Sport, in der Kultur oder gar in der Politik – immer wieder das Bedürfnis verspüren, sich zu Themen zu äußern, von denen sie keinen Schimmer haben.
André Lecloux hat in seinem aufwendigen Bildband über 130 hochkarätige intellektuelle Fehlzündungen liebevoll zusammengetragen: von Baerbock bis Ulbricht, von Böhmermann bis Strack-Zimmermann, von Basler bis Klum. Immer großformatig illustriert mit dem Konterfei der Prominenten. Das Coffee-Table-Book ist eine kleine, aber erschreckende Reise durch die Abgründe des Denkens manch prominenter Zeitgenossen. Oder anders formuliert: Eine Kampfansage an die Dummen und Impertinenten zur Aufklärung der Verblendeten und Erbauung der Erleuchteten. Insofern das perfekte Geschenk für alle, die es nicht wahrhaben wollen und natürlich all jene, die schon lange verstanden haben. Und um es mit den Worten des Autors zu sagen: „Diese Tieffliegereien aus unserer einst mächtigen Wirtschaftsmacht und Kulturnation werden den Leser ‒ je nach Gemütszustand ‒ verstören oder belustigen.“
Pressestimmen
Ich hatte eine schöne Stunde am Kamin.
Bei der Lektüre schwankte ich zwischen Empörung, Ungläubigkeit, Aha-Effekten – und einem Lachkrampf.
Leclouxs Bild- und Zitatbände, durch die er weiteren Kreisen bekannt wurde, sind ganz bewusst provokativ angelegt, wollen damit das anregen, was uns immer rascher verloren zu gehen scheint: Aufklärung und faire Diskussion. (…) „Tiefflieger“ (…) kann als sein publizistischer Vermächtnis gelten …
Heute Abend werde ich Lecloux noch einmal zur Hand nehmen – bei meinem favorisierten Primitivo. Ich trinke darauf dass es Dir gut gehe, wo Du jetzt bist, André!
Das Buch kommt in Hochglanz- und Fotoqualität daher und ist als Geschenk ein Juwel.
Der Untertitel verspricht viel, das Buch „Tiefflieger“ hält alles. Es ist ein lesenswertes Panoptikum geistiger Totalausfälle von wichtigen Menschen.
„Unbedingte Kauf- und Verschenkempfehlung!“
Und auf der alternativen Buchmesse war das mein Lieblingsbuch (…) das sind wunderschöne Bonmots (…)
André Lecloux (…) starb leider 14 Tage, bevor der Band erschien. Aber was für ein Vermächtnis! (…) Die Sammlung geistiger Tieflüge, die er uns hinterlassen hat, haben es in sich.
Das da waren oder sind unsere „Eliten“. (…) Merken wir uns ihre fatalen Albernheiten, selbst wenn die Stimmung allmählich kippt.
Geboren 1963 in Berlin war überzeugter Liberaler mit ausgeprägtem Freiheitsdrang und konservativem Wertekompass auf der permanenten Suche nach immer neuen Ideen und Anregungen.