Cover Peter Hanke Versuch über das Nichtschreiben

Peter Hanke

Versuch über das Nichtschreiben

Eine der radikalsten literarischen Grenzüberschreitungen, eine metapoetologische Selbstreflexion über die Möglichkeit des vermeintlich Unmöglichen

Das neue Werk von Peter Hanke stellt ein einmaliges Dokument schriftstellerischen Ringens um die künstlerische Existenz dar. Ein Ausnahmeschriftsteller lotet mit seiner metapoetologischen Selbstreflexion die Möglichkeiten des vermeintlich Unmöglichen aus. Denn Hanke stellt sich der Herausforderung, das Undenkbare zu denken und konsequent nicht auf Papier zu bannen. Dabei verwindet er geschickt seine gewagte philosophische Exkursion in existentielle Grenzbereiche mit autobiografischen Erkundungen. Gleichzeitig birgt die filigrane Semantik, aufbauend auf einer kompositorisch kontrapunktischen Anlage des Werkes, eine Dramatik, die wohlfeilen Interpreten das vorschnelle Urteil konsequent verweigert. Mit diesem Werk ist Hanke zu seinen Wurzeln zurückgekehrt: avantgardistisch, eigensinnig und doch ambivalent.

 

"Leere Blätter will ich wagen, ein Leerlassen nach dem anderen, ein Auslassen jeden Inhalts; mich aufs Auslassen einlassen, das Aussetzen besetzen mit lauter Unwörtern, nicht geschriebenen, nicht gelogenen. Denn was wäre ehrlicher als das Nichtschreiben? Da sind auf einmal, ich darf kurz ein wenig in die Mundart verfallen, alle Klagen furt!"

Peter Hanke

Und das sagen die Kritiker: 

Dennis Schock:

„Der Höhe- und logische Endpunkt in Hankes langer Reihe von brillant gedachten und ebenso formulierten Versuchen. Ein nachdenkliches und, wenn man den Faden konsequent zu Ende spinnt, auch gefährliches Buch!"

TV-Sendung Leselust!

Benjamin von Stützrad-Barre:

„Ein Buch wie Blendamed. Leuchtet ein, blendet, macht frisch im Kopf. Ganz großes kleines Kino."

Zeit & Geist

Else Heidenrauch:

„Ich habe zuerst versucht, diesen neuen Versuch zu ignorieren, aber bald konnte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen. Wie der Peter da mit sich selbst kämpft, das hat mich bewegt und fasziniert. Ich wünsche ihm, dass er diesen Kampf gewinnt. Lesen!"

Kölner Allgemeine Zeitung

 

Pressestimmen

Peter Hanke

Eine ausführliche Vita von Peter Hanke zu bringen, hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Dass der vielfach laudatierte Literat nun mit seinem neuesten Werk zu Solibro kam, ist auch für uns eine echte Auszeichnung.

1. Aufl. 2017 [Satte Tiere Bd. 4] ● ISBN 978-3-96079-022-8 ● Hardcover ● 12,6 x 20,4 cm ● 96 Seiten ● Originalausgabe ● 16.80 Euro (D)

versandkostenfrei (in D)

Die Bücher des Autors: Versuch über das Nichtschreiben
  • Beschreibung

    Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.

  • Beschreibung

    Der kompromisslose Vergleich vermittelt erstaunliche Erkenntnisse.

  • Beschreibung

    Journalisten haben einen schlechten Ruf. Das muss an ihrer Darstellung in den Medien liegen.

  • Beschreibung

    Das ganze Leben ist ein Quiz? Dann schauen wir doch mal hinter die Kulissen!

  • Beschreibung

    Ein äußerst raffinierten Ritualmörder sorgt für Aufsehen.

  • Beschreibung

    Der Debütroman der bekannten TV-Schauspielerin.  Eines Nachts, nach dem routinemäßigen Wochenendsex ...

  • Beschreibung

    Kaum ein Land der freien westlichen Welt braucht Direkte Demokratie nötiger als Deutschland ...

  • Kleines Lexikon psychologischer Irrtümer

    Zündstoff der besonderen Art: Von Neurosen, Phobien und andere Psychosen – Eine Polemik.

  • Beschreibung

    „Früher war alles leichter – vor allem ich."

  • Beschreibung

    Denis Scheck: "Hans-Hermann Sprado verbindet den Drive von Pulp Fiction mit der exakten Recherche von Michael Crichton."