Enrico Otto

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Enrico Otto

Dr. Enrico Otto (* 1939) ist zweisprachig aufgewachsen (Italienisch-Deutsch). Nach dem Abitur am altsprachlichen Gymnasium studierte er ab 1961 Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Köln, absolvierte dort ein Regiestudium bei Prof. zur Nedden und wirkte an der Studio-Bühne der Theaterwissenschaft mit.

Nach dem ersten philologischen Staatsexamen 1967 an der Universität Münster folgten Theatertätigkeiten an verschiedenen deutschen Theatern als Dramaturg, Regieassistent und Regisseur. 1969 begann er als wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule in Münster, leitete dort die Studio-Bühne, promovierte 1976 zum Dr. paed. und richtete ab 1985 die Bühne der Theaterpädagogik an der Universität Münster ein. Ab 2000 gründete er an der Universität Münster als Lehrkraft für besondere Aufgaben das Theaterlabor. Seit Beendigung der Tätigkeit an der Universität führt er das Theaterlabor Münster als Teil des Kulturbahnhofs Münster-Hiltrup bis heute weiter. In den Jahren 1990 bis 2010 entstanden sieben Bücher zur Darstellung und Regie sowie deren Didaktik sowie vielfältige Aufsätze zu theaterwissenschaftlichen Themen und zur Theatertherapie.

Bibliografie:

Reihe WERKSTATTEXTE aus der THEATERPÄDAGOGIK
(Hrsg. Dr. Enrico Otto)

1) Methodische Theaterpädagogik
- aufgezeigt anhand eines Arbeitsmodells -
Bd. 1, LIT-Verlag, Münster 1993

2) Konzeptionelle Bühnenpraxis in der Theaterpädagogik
Bd. 2, LIT-Verlag, Münster 1999

3) Regie-Praxis in der Theaterpädagogik
Bd. 3, LIT-Verlag, Münster 2001

4) Inszenierungstechniken in der theaterpädagogischen Produktion
Bd. 4, LIT-Verlag, Münster 2003

5) Theaterpädagogische Einstiegsübungen zur Vorbereitung eines Theaterprojekts
Bd. 5, LIT-Verlag, Münster 2005

6) Arbeitsaspekte aus Theater-Theorie-Modellen für die theaterpädagogische Spielleiter-Praxis
Bd. 6, LIT-Verlag, Münster 2007

7) In-Szene-Setzen
Ein methodisch-didaktischer Regie-Einstieg für studentische Anfänger philologischer Fächer
Bd. 7, LIT-Verlag, Münster 2009

Veröffentlichungen in Zeitschriften:

Programmheft-Beiträge (Städtische Bühnen Münster 1965-74)

Artikel zur Theaterwissenschaft/Theaterpädagogik zur Dramaturgie und Deutschdidaktik:

  • „Spiel und Theater", Deutscher Theaterverlag Weinheim
  • „Musik und Bildung", Schott-Verlag Mainz
  • „Die Grundschule", Westermann-Verlag, Braunschweig
  • „Der Deutschunterricht", Schöning-Verlag, Stuttgart
  • „Musik-Tanz-und Kunsttherapie", Hogrefe-Verlag, Göttingen

Zu Spieltexten:

  • „Musicbox" ein Musical für Jugendliche, Klett-Verlag, Stuttgart 1979
  • „Sue oder der Garten der Künste", Musical für Jugendliche, Deutscher Theaterverlag, Weinheim 1991
Die Bücher des Autors: Das theatralische Theater
  • Beschreibung

    Journalisten haben einen schlechten Ruf. Das muss an ihrer Darstellung in den Medien liegen.

  • Cover Peter Hanke Versuch über das Nichtschreiben

    Ein großer Autor brilliert in kleiner Form

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    „Früher war alles leichter – vor allem ich."

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    Denis Scheck: "Hans-Hermann Sprado verbindet den Drive von Pulp Fiction mit der exakten Recherche von Michael Crichton."

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    Ein Breitmaul-Nashorn streichelt man so: man schlägt es. Was wir streicheln nennen, spürt es leider nicht

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    Die tote Frau am Fuße eines Saarbrücker Hochhauses scheint ein Routinefall für die Kommissare Baccus und Borg zu werden. 

  • Beschreibung

    Die abenteuerliche Geschichte des Hasardeurs Adi, der seine "große Kohle" im Frankfurter Immobilienzockermilieu macht.

  • Beschreibung

    Der erste Ratgeber der zeigt, dass Weisheit erlernbar ist. Er zeigt, welche Blockaden im Denken gelöst werden müssen.

  • Enrico Otto Das theatralische Theater

    Im modernen europäischen Theater fast vergessen: die Form des Theatralischen.

  • Beschreibung

    Partnerschaften, in denen die Beziehung ständig thematisiert wird, sind erfahrungsgemäß die schlechtesten.